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        <title>Anti-Diskriminierungs-Referat PH Freiburg - Umfrage-Ergebnisse</title>
        <link>http://antidis-ph.mozellosite.com/umfrage-ergebnisse/</link>
        <description>Anti-Diskriminierungs-Referat PH Freiburg - Umfrage-Ergebnisse</description>
                    <item>
                <title>Erfahrungsberichte zu Diskriminierung an der PH</title>
                <link>http://antidis-ph.mozellosite.com/umfrage-ergebnisse/params/post/4102056/</link>
                <pubDate>Wed, 19 Oct 2022 06:00:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;div class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

„Es gibt immer wieder
Dozierende die sich weigern (auch nachdem sie gebeten wurden) mich mit dem
richtigen Namen und/oder Pronomen anzusprechen. In vielen Bereichen der PH
(z.B. Bibliothek) gibt es keine Möglichkeit ‚Divers‘ anzugeben. In Lehrinhalten
und Veranstaltungen ist es mehrfach vorgekommen das sich explizit
transfeindlich geäußert wurde (z.B. Zitat Dozent: &#039;Transfrauen sind meiner
Meinung nach keine echten Frauen, ich kann und will das nicht verstehen.&#039;”

&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;
„Ich wurde gefragt, ob ich muttersprachlich Deutsch bin. Dies wurde von mir
verneint, und die Reaktion auf die Frage war, wieso ich studiere... Und was ich
mir dabei denke zu studieren.”

&lt;br&gt;&lt;br&gt;„Ein Dozent nutzte das
M-Wort als Beispiel im Sprachwissenschaft-Seminar für ein Wort mit zwei
Bedeutungen. Daraufhin erklärte eine Studentin neben mir ihrer Kommilitonen,
dass das Wort &#039;das gleiche wie N-Wort&#039; heißt und lachte dabei. Als ich den
Dozenten nach dem Seminar ansprach, meinte er, das wissen doch eh alle
Studierenden, dass das Wort problematisch ist und da gibt es ja eh mehrere
Meinungen dazu und aus sprachwissenschaftlicher Sicht sollte man alle Wörter behalten.”

&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;„Ich erlebe
regelmäßig sprachliche Vorboten von Diskriminierung (Studierende welche
rassistisches / homophobes Vokabular verwenden). Bsp: N**** / Schwul / ... als
Beleidigung bzw. als abwertende Bezeichnung für Personen mit &#039;dummen&#039;
Verhalten.”

&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;„Es gibt viel unbeabsichtigte
Diskriminierung, z.B. durch Unsichtbarmachen von bestimmten Perspektiven,
falsche Pronomen, fehlende Barrierefreiheit, ableistische Aussagen, etc. In
einer Vorlesung wird (seitens des Dezentes) rassistische Sprache verwendet und
es werden sexistische Dinge gesagt, trans* und inter* Perspektiven unsichtbar
gemacht. Der Dozent wehrt jegliche Kritik ab. Das Seminar besuche ich
inzwischen nicht mehr.”&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;„Aufgrund einer privaten
Situation war ich psychisch nicht in der Lage eine Hausarbeit zum genannten
Zeitpunkt abzugeben. Ich schilderte der Dozentin meine Situation und bat sie meine
Hausarbeit schieben zu dürfen, was in der Studienordnung auch möglich ist.
Daraufhin verfasste die Dozentin eine Mail in der sie mich als schlechten
Student bezeichnete und meinte, dass andere Menschen nicht die Möglichkeit
hätten zu studieren und ob mir bewusst ist was für ein Privileg ich habe,
Bildung zu genießen. Da ich zu dem Zeitpunkt erst ein Semester studierte
entschied ich mich eine schlechte Hausarbeit abzugeben, weil ich mich von der
Dozentin sehr unter Druck gesetzt gefühlt habe. Ich habe lange das Gefühl
gehabt, dass ich kein guter Student bin und den Fehler bei mir gesucht. Während
meines Studiums erlangte ich die Erkenntnis, dass es völlig ok und auch
unproblematisch ist eine Hausarbeit zu schieben, da es in meiner Verantwortung liegt,
wann und wie ich das Studium beende. Im Endeffekt habe ich diese Erfahrung
hinter mir gelassen und werde mein Studium &#039;sehr gut&#039; abschließen.
Nichtsdestotrotz kann es nicht sein, dass Dozierende die Persönlichkeit auf
Studienleistungen reduzieren. Ich habe diese Erfahrung zu Beginn nicht als
Diskriminierung angesehen und mir deshalb keine Unterstützung geholt oder
Beschwerde eingelegt.”&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;„Ich sag‘s frei raus. Die PH ist ein
Ort an dem Diskriminierung gang und gäbe ist. Von Dozierenden [...] muss man sich
rassistische Fremdbezeichnungen und Fatshaming gefallen lassen. Von Mitarbeitenden
der PH [...] bekommt man mit, dass sie die
einzige genderneutrale Toilette an der PH für überflüssig halten.”

&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;


&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;„Eine Dozentin hielt ein Seminar über
Rassismus und sagte, dass sie sich sehr gut damit auskennt, was sich aber als
sehr falsch herausstellte. Sie sagte in dem Seminar unter anderem, dass
Blondinenwitze auch eine Art von Rassismus sind, dass Rassismus in alle
Richtungen geht, dass ein Freund von ihr diskriminiert wird, weil er &#039;schwarz
wie die Nacht&#039; sei und sie fragte uns am Anfang gleich, wer von Rassismus
Erfahrungen erzählen kann, was ich auch als unangenehm empfunden habe. Zum
Thema Geschichte des Rassismus sagte sie kein Wort. Und alle Studierenden haben
ihr geglaubt/zugestimmt.”&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;„Ein Dozent sagte Sätze mit dem
N-Wort als Beispiel für Rassismus und lachte dabei.”&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;&lt;br style=&quot;&quot;&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;„Ich merke, dass ich es
grade schwierig finde zu entscheiden, ob ich mich durch verschiedenes Verhalten
diskriminiert fühle. Wenn zB gerade Dozierende nicht gendern ärgert mich das
sehr oder bestimmte Rollenklischees reproduziert werden macht mich das wütend.
Aber bin ich dann diskriminiert? Außerdem war ich öfters an Diskussionen
beteiligt, wo ich den Eindruck hatte, dass diese nicht auf Augenhöhe geführt
wurden grade wenn es zwischen Student*in - Dozent*in war oder zwischen männlich
- weiblich gelesenen Personen. Zudem wurde in einem Seminar das N-Wort häufiger
reproduziert, was ich absolut unpassend finde, gerade weil der Dozent auf
Bitte, es nicht mehr zu verwenden sehr uneinsichtig war…”&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;„Zuschreibungen aufgrund
meiner Herkunft.” &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;- Benutzung des N-Wortes
von Dozent &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;- Reagiert auf Kritik mit
&#039;Freiheit der Lehre&#039; sieht nicht ein, darauf zu verzichten &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;- Dozent sucht in Zoom
Veranstaltung bei Studierenden&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;- Kacheln nach
Studierenden mit Kopftuch&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;- Fragt Studierende über
Herkunft der Namen &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;- belustigt über Gendern”&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;„Als Ersti kann ich noch nicht von
langjährigen Erfahrungen sprechen, aber vom ersten Eindruck. Und da kann ich
nur sagen, dass ich es sehr toll finde, wie sehr dieses Thema an der PH
aufgegriffen wird. Auch z.B. die Unisex Toiletten habe ich als sehr positiv
empfunden.”&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;&lt;br style=&quot;&quot;&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;„Bei einer
Partnerpräsentation wurde ich ausschließlich in meinen Teilen unangemessen auch
mitten in Sätzen unterbrochen.” &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;Herauspickung aufgrund
meines Namens, der als nicht deutsch gelesen wurde, daraufhin Ausgefrage woher
denn dieser Name komme und eine Bloßstellung und in den Mittelpunktstellung von
meinem Namen und meiner Herkunft&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;Beobachtete Erfahrung:&lt;br&gt;&lt;br&gt; -Dozent
benutzt das N-Wort &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;-Dozent sucht Studierende
in Zoom nach &#039;Merkmalen&#039; Jemand mit Kopftuch &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;-Dozent reproduziert
klassistische und anti-feministische Rollenbilder: &#039;Die Putzfrau und der
Arzt...&#039;”&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;- Absage Betreuung einer Arbeit wegen
Schwangerschaft &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;- keine barrierefreien
Zugänge mit Kinderwagen &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;- Angehörige durften
nicht bei Ehrung dabei sein, weil Baby gebrabbelt hat und das vermeintlich
störend für die Redner*innen war”&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-left&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;„Die Dozierende
vermittelte uns ein Bild von &#039;Afrika&#039;, einem Land ohne Strom mit diversen
Klischees. Als ich mit einer Kommilitonin entgegnete, dass Afrika ein Kontinent
sei und beispielsweise Togo und Angola sich so sehr gleichen wie Spanien,
Deutschland und Norwegen, wollte sie davon nichts wissen, sondern vermittelte
weiterhin ihre sehr eingeschränkte Sichtweise dieses &#039;Landes&#039;. Dies war in
unseren Augen politisch unkorrekt. Wir hielten daraufhin ein Referat, in
welchem wir unsere beiden Gastländer (Togo und Rwanda, wo wir jeweils ein Jahr
gelebt hatten) vorstellten und ihre einseitige Sichtweise damit widerlegten.
Sie wollte davon nichts wissen und kritisierte unser Referat auf Ärgste u. a.
mit den Worten &#039;Thema verfehlt&#039;.”&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;moze-left&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;„Sexistische Witze”&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;„In der Einführungswoche
des Semesters/Studiums wurde direkt und oft darauf hingewiesen, dass das
Lehramtstudium meist länger als die Regelstudienzeit dauert und wir uns als
Studierende darauf einstellen sollen und dies auch überhaupt kein Problem und
kein Grund zur Panik sei. In einmal wurde erwähnt, dass Geld und die Geduld der
Eltern ein Grund sein kann, warum das Studium in Regelstudienzeit absolviert
werden sollte. Mich hat das besonders geärgert, weil es denen die &#039;viel&#039; Geld
oder Unterstützung bekommen es leichter haben und keine Rücksicht darauf
genommen wird, dass einige Studierende keine Möglichkeiten haben länger zu
studieren oder dies nur mit erheblichen finanziellen Sorgen verbunden geht.” &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;„Eine Dozentin sprach in ihrer Vorlesung davon, dass Student*innen mit nicht
akademischen Eltern sich in ihrem Familienkreis bald nicht mehr wohlfühlen
würden, da die Familie intellektuell niedriger wäre. Dies fand ich
diskriminierend gegenüber meiner Familie.”&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;„Frauen können
anscheinend nicht mit Technik umgehen... Das war kein persönlicher Angriff
sondern ein Selbstverständnis eines Dozenten Frauen gegenüber.”&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;„Aufgrund meines
andersabstämmigen Namens werde ich öfters nicht angesprochen oder mit meinem
Namen nicht aufgerufen sondern mit Sie, während das ganze Seminar mit dem Namen
direkt angesprochen wird. Es gibt kein Raum der Stille, indem sich Menschen
zurückziehen können und ihre Gebete durchführen können.” &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;„Diese
Diskriminierungserfahrung habe ich bei meinem ISP an meiner Schule durch meinen
Dozierenden erfahren. Ich finde das es eine Art Diskriminierung ist, da ich
schon einiges über den Dozierenden gehört habe und ich genau in dieses Schema
passe. Es wurde mir des Öfteren gesagt, dass ich keine Ahnung habe und dass das,
was ich mache, schlecht ist. Es wurden keine Fortschritte gesehen oder gelobt,
sondern immer weiter gebohrt. Leider habe ich erfahren müssen, dass ich am
kürzeren Hebel sitze und leider keine Macht habe mich zu wehren. Dennoch ist
und war es sehr emotional belastend und ist keine angenehme Situation.
Vielleicht bin ich bei Ihnen auch
falsch, aber es ist doch sehr schlimm, wenn immer weiter gebohrt wird und man
ziemlich am Boden ist.” &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;„Diskriminierung
hinsichtlich meiner Erkrankung (schwere symptomatischer Coronaverlauf wegen
Autoimmunerkrankung) und damit Ausschluss vom Kurs trotz Kommunikationsversuchen.
Ungleiche Behandlung und Beschimpfung, weil man kein Gymnasium besucht hat
(&#039;Wie kann man so dumm sein&#039;) Endgültiges Nicht-Bestehen des Kurses, da die
Lehrevaluation schlecht ausfiel.” &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;„Ich wurde des Öfteren während meines
Praxissemesters auf meine Herkunft angesprochen und dass ich gut deutsch
spreche, obwohl ich doch nicht &#039;ganz deutsch&#039; bin.”&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;„In einer mündlichen
Prüfung wurde mir eine konkrete Frage gestellt. Mein Kommilitone in derselben
Prüfung durfte selber entscheiden, was er behandeln möchte. Aus welchem Grund
diese Benachteiligung stattfand, kann ich nicht feststellen, oder mein Verdacht
beweisen: Ich bin Ausländerin, bekenne mich zu keiner Religion, viel älter als
die meisten Studierende an der PH und arm”&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;„Ich habe
mütterlicherseits lateinamerikanische Wurzeln und habe dementsprechend eine
dunkel pigmentiertere Hautfarbe. Jedoch bin ich in Deutschland geboren und
aufgewachsen und spreche kein spanisch etc. Ein Beispiel von Alltagsrassismus,
den ich erlebt habe: Ich wurde, an der PH, auf Englisch angesprochen, ob ich
mal Lust hätte einen Kaffee zu trinken. An sich nicht wirklich dramatisch, aber
trotzdem finde ich es schade und auch diskriminierend, dass allein aufgrund
meiner Hautfarbe geschlussfolgert wird, dass ich kein deutsch sprechen kann.
Zumal ich die deutsche Staatsangehörigkeit besitze und sogar Deutsch an der PH
studiere. Ich finde einfach, dass man hierbei merkt, wie verankert es noch ist,
dass Deutsche immer blond und hellhäutig sein müssen.”&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;„In Gesprächen (egal zu
welchem Thema) mit männlich gelesenen Personen werde ich als kleine Frau oft
weniger ernst- und wahrgenommen. Das zeigt sich vor allem durch das mir
nicht-in-die-Augen-sehen wenn eine andere Person spricht und mensch so
unausgesprochen (wahrscheinlich auch unbewusst) aus dem Gespräch exkludiert
wird, weil keine Aufmerksamkeit mehr geschenkt wird.” &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;„Im Rahmen eines Tagesausflugs meinte eine Dozentin, als mehrere Student*innen
zum Bäcker gelaufen sind: &#039;Das ist ja wie bei den zehn kleinen N*****&#039;. Da ich
selbst halb schwarz bin fand ich das absolut nicht lustig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;„Lediglich in einem
Seminar. Dozierende Person spricht abwertend über weibliches Geschlecht und
berücksichtigt diese im Seminarsgeschehen nicht. Die anderen Diskriminierungen
habe ich ebenfalls in diesem Seminar beobachtet.” &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;„Ich habe versucht eine
Anrechnung zu erhalten, was monatelang nicht funktioniert hat und wurde
daraufhin von einer Dozentin/Verantwortlichen geradezu überhäuft mit
Unterstellungen und Anfeindungen, weil ich versucht hatte, an höherer Stelle an
mein Recht zu kommen. Diese Dozierende wusste genau, dass sie in der Hierarchie
der Hochschule höhergestellt ist und ich keine Chance auf Rechtfertigung bzw.
Richtigstellung meines Anliegens hatte. Hätte ich mich an noch höherer Stelle
beschwert, hätte ich mit Nachteilen bei der Benotung etc. gerechnet und habe es
deshalb nicht getan.”&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;„Diskriminierende
Äußerungen eines Dozenten gegenüber &#039;Hartz4-Familien&#039;. Ständiger Vergleich von
seinem akademischen Grad und dem seiner Kinder, gegenüber sozial schwächeren.
Sehr unangenehme Erfahrung, die mich sehr fremd und falsch an der PH haben
fühlen lassen.“ &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;„Studiengangskoordinierende
konsultiert zur Besprechung der weiteren Studienplanung. Als ich erklärte, dass
ich weiter in Vollzeit studiere und mein Partner zu Hause bleibt, erklärte sie
mir, das sei eine super schlechte Idee, da die Mutter sich um das Kind kümmern
müsse und wie wir das überhaupt finanzieren würden, wenn der Vater nur
Kindergeld bekäme usw. Ich habe ihr dann gesagt, dass sie das nichts anginge,
wie wir uns finanzieren, dass sie sich aber weder um unser Kind, noch um unsere
finanzielle Situation sorgen müsse, da das nicht ihre Aufgabe sei. Ein anderer
Dozent verweigerte mir die spätere Abgabe einer Hausarbeit, auf Grund der
Krankheit meiner kleinen Tochter, obwohl ich einen Kinderkrankenschein hatte.”&lt;br style=&quot;&quot;&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;&lt;br style=&quot;&quot;&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;„Kommilitonen*in von mir
wurde von einem Prof. aufgrund ihres Kopftuches diskriminiert und er
behauptete, dass Sie dadurch niemals eine Stelle finden wird. Schwierig war
dann Hilfe zu bekommen bzw. eine Anlaufstelle zu finden. Gleichzeitig sagten
andere Dozierende, dass ‚man da nichts machen kann, weil der sogenannte Prof.
eine hohe Position hat‘.”&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;Von einer Dozentin die nicht nur mich
sondern auch andere, auf Grund eines nicht vorhandenen Abiturs diskriminierte.
Mit Aussagen: &#039;Dann haben sie kein Recht hier zu sein.&#039; und bei Nachfragen mit
abwertenden Bemerkungen und Gesten. Als wir dies in der Evaluation
widerspiegelten, war sie nicht erfreut darüber und lag uns allen ans Herz das
wir nicht Lehrer werden sollten. Auch fiel die Bemerkung: &#039;wir seien nichts und
hätten noch nichts erreicht.&#039; Außerdem machte sie uns darauf aufmerksam, dass
wir sie noch in anderen Fächern haben werden und dass sie unsere
Klausurenfragen erstellt.”&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;„Bei einer Dozierenden
wurde nach der Evaluation eine Lehreinheit darauf verwendet, uns als Kurs
mitzuteilen, dass wir dumm sind. Einige von unserem Kurs sind seit etlichen
Jahren aus der Schule und damit auch aus dem Lernrhythmus ausgeschieden, zwei
Personen haben nicht einmal ein Abitur. Trotzdem wird ständig darauf verwiesen,
dass man das doch können müsste, nach dem Abitur. Ich empfinde dies als Mensch,
der über den zweiten Bildungsweg die Möglichkeit wahrnimmt zu studieren, als
diskriminierend. Ich komme aus einer Arbeiter*innen Familie. Mir fiel lernen
immer etwas schwerer und ich wurde vom Schulsystem ins Abseits gedrückt weil
ich dort nicht in gewisse Normen reingepasst habe. Geld für Nachhilfe war auch
keins da. Eigentlich dachte ich, dass der Umgangston hier etwas anderes wäre an
einer Pädagogischen Hochschule. Leider lag ich falsch.”&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;„Als Risikopatient*in
kann ich nicht am Präsenzunterricht teilnehmen. Eine Hybrid-Version ist oft
wegen der Internetverbindung nicht umsetzbar, oder weil kein mobiles Endgerät
vom Dozenten mitgebracht wird. Dies führt dazu, dass andere Mitstudenten ein
entsprechendes Gerät mitbringen müssen, was als Last angesehen wird. Ich wurde
schon des Öfteren gefragt, ob ich denn &#039;unbedingt am Seminar teilnehmen will&#039;,
sonst könne das Laptop ja zu Hause gelassen werden. Auch Aussagen wie &#039;wegen
einer Person lohnt das nicht&#039; oder &#039;es werden keine Ausnahmen gemacht wegen
einer Person&#039; waren keine Seltenheit während der pandemischen Zeit.”&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;„Die Personen, die mit 18
Abitur machen und nur studiert und nicht gearbeitet haben wissen noch gar nicht
was sie wollen’”&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;

&lt;/span&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #2c2e31&quot;&gt;„Mein Ereignis fand im ersten
Semester meines Studiums statt. Nach einer nicht bestandenen Prüfung im Fach
Geschichte meldete ich mich für die Klausureinsicht mit weiteren Kommilitonen
an. Die erste Frage, die mir gestellt worden ist, war, ob ich muttersprachlich
Deutsch sei. Als ich dies verneinte wurde ca. 45 Minuten auf mich eingeredet,
wieso ich überhaupt studiere und was mir einfällt zu studieren. Ich wäre in einer
Lehre (Ausbildung) besser aufgehoben. Dieses Ereignis hinterließ dramatische
Spuren. Ich habe daraufhin meinen Fachwechsel beantragt und habe dennoch
psychisch damit zu kämpfen, bis heute. Ich wünsche mir von der PH ein besseres
System, d.h. kein Dozent, der die alleinige Macht in seinem Fach ausüben kann.
Ich habe bis heute damit zu kämpfen und wäre der PH sehr dankbar, wenn diese
mich auf meinem weiteren Weg unterstützt. Wir sind im 21. Jahrhundert und ein
Teil dieser Gesellschaft, ich möchte einen Teil dazu
beitragen, die Probleme eines Schülers mit Migrationshintergrund zu beseitigen.
Des Weiteren sehe ich immer wieder Vorurteile gegenüber meiner Person, die ich
spüre, auch wenn nichts gesagt wird. Ich wünsche mir daher Unterstützung und
etwas ähnliches wie die VS, in Form eines Diskriminierungskomitees.”&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;br&gt;</description>
            </item>
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